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Baby-Update – der 6. Lebensmonat

5. Februar 2018
Baby Update 6. Lebensmonat

Was im 6. Lebensmonat (Neues) passierte

Inzwischen ist unser kleiner Strahlemann schon fast 6,5 Monate alt und ich damit etwas in Verzug, was dieses Update angeht. Das soll es jetzt monatlich geben und euch (und mir) immer mal wieder aufzeigen, was sich so Neues ergeben, was der Kleine wieder gelernt hat.

Der 6. Lebensmonat war geprägt durch besondere Festtage – Weihnachten und Silvester standen an. Beide Feste verbrachten wir bei meinen Eltern, bei BVs Großeltern. Diese wohnen in einer Kleinstadt in einem eigenen Haus. Wir versprachen uns dort einfach mehr Ruhe, vor allem an Silvester als im quirligen Berlin. Und ich denke, die haben wir auch gefunden. Zumindest haben wir sowohl Weihnachten als auch Silvester ohne große Schwierigkeiten verlebt. Einzig das Einschießen der Zähnchen hat uns über die Weihnachtsfeiertage ganz schön in Schach gehalten. Nicht nur das viele, schier endlos erscheinende Sabbern, vor allem das Leiden des Kleinen haben uns tagein, tagaus begleitet und arg mitfühlen lassen. Es wurde viel geweint, ungewöhnlich für unseren kleinen Sonnenschein. Aber schon um Silvester herum legte sich dies glücklicherweise wieder. Nur das Sabbern blieb noch eine ganze Weile recht stark.

BABY-UPDATE | Baby BVs Rückblick zum 6. Lebensmonat

Ich habe folgendes Gewicht/folgende Größe:
7000 g / 64 cm

Ich trage Kleidergröße:
62/68

Meine Lieblingsbeschäftigung(en):
Turnen, Toben, Albern, Essen – hauptsache ich habe etwas zu tun 🙂

Das mag ich gar nicht:
Schlafen. Gut, tagsüber ist das in Ordnung. Dann aber am liebsten bei Mama vorm Bauch in der Trage. Da kann man so schön kuscheln und sich gleichzeitig geborgen fühlend wegnicken. Abends hingegen brauche ich nun manchmal etwas Zeit, um zur Ruhe zu finden.

Das habe ich diesen Monat gelernt:
Ich habe nun endlich begonnen Brei zu essen. Nachdem ich schon seit einigen Wochen versuche meinen Eltern zu zeigen, dass ich das, was die da machen, ebenfalls super spannend finde und auch mal probieren möchte, sind sie diesem Wunsch nun nachgegangen. Und ich muss sagen, nachdem ich mich an diese merkwürdige Konsistenz und den neuen Geschmack gewöhnt habe, finde ich das richtig super. Und neben dem durchgedrehten Essen, gibt es zum Glück auch ganze Stücke, die ich zuweilen auch selbst in die Hand nehmen kann. Nur das Treffen meines Mundes will mir noch nicht gelingen. Aber dafür sitzen Mama und Papa ja neben mir und unterstützen mich tatkräftig. Mein heißer Favorit im Moment ist das Innenleben eines Brötchens.

Außerdem habe ich zum Ende hin das Sitzen für mich entdeckt. Mensch, das ist ein Spaß. Da lässt es sich gleich ganz anders spielen. Allerdings klappt auch das noch nicht allein. Aber mit Mamas und Papas Hilfe ist das für kurze Zeit schon ein richtiges Vergnügen.

Tja, und ich habe angefangen, aktiv nach Dingen zu hangeln, bevorzugt quer über den Tisch.

Das habe ich diesen Monat erlebt:
Mein erstes Weihnachtsfest und meinen ersten Jahreswechsel – und beides war unendlich spannend. Am Heiligen Abend besuchten wir statt der Kirche und dem Krippenspiel kurzerhand die Uroma und tranken mit ihr gemeinsam Kaffee und aßen Kuchen. Und ja, auch ich durfte ein kleines bisschen probieren, so aus feierlischem Anlass quasi. Lecker war’s! Dann ging es wieder nach Hause, das Zuhause meiner Oma und meines Opas. Dort gab es Abendbrot und dann die Bescherung. Das war vielleicht spannend. Alle waren ganz aufgeregt. Und in der einen Ecke des Wohnzimmers stand ein Baum, voll behangen mit glitzernden Dingen, wie Kugeln und Sternen. Witzig, aber irgendwie auch merkwürdig. Nun ja, das sind Erwachsene ja öfters. Auf jeden Fall gab es Geschenke, auch für die anderen… hehe. Bei mir aber waren alle besonders aufegregt. Überall waren „Aahs“ und „Oohs“ zu vernehmen. Und ich verstand die Welt nicht recht, fand es aber alles ungeheuer spannend. Und auch wenn mir alle ständig irgendetwas in die Hand drückten, ich wollte eigentlich nur mit der Folie spielen. Die knisterte so toll. Und sie blieb über die gesamte Woche das beste aller Weihnachtsgeschenke. Und obwohl ich eigentlich schon beim Abendessen ganz schön müde von dem aufregenden Tag war, blieb ich letztlich wach bis etwa 23 Uhr. Aber was soll ich sagen, es war eben sooo viel los, das konnte ich doch schlecht verpassen.

Das sind meine Lieblingsspielsachen:
ein Rasselring zum Darauf-Herumkauen mit extra Ringen zum Krachmachen, einen (reinen) Beißring, ein Buch, Verpackungsfolie für Geschenke (wie die knistert…hach)

BABY-UPDATE | Mamas und Papas Rückblick zum 6. Lebensmonat

Neue Erkenntnisse:
Das Weihnachtsfest hat gezeigt, auch wenn er noch so müde ist, wenn es darauf ankommt, kann er gut und gern bis 11 Uhr nachts wach und gut gelaunt bleiben.

Schreckmoment:
[beide] Das erste Mal das Köpfchen stoßen. Er saß vor uns auf dem Boden, zwischen Sofa und Couchtisch. Und dann passierte der Klassiker: einen kleinen Moment nicht aufgepasst und bums, stieß der kleine Kopf gegen die Tischkante. Aber keineswegs doll, der Schreck (auf beiden Seiten) war eindeutig größer.

Dafür fehlt uns die Zeit:
[Mama] Zeit für den Blog. Ich habe soviele Ideen im Kopf, Rezepte, DIYs, Stories die ich unglaublich gern zu Papier bringen und mit euch, meinen Lesern, teilen möchte. Aber oft fehlt mir einfach die Zeit (oder die Kraft), um es niederzuschreiben. Denn im Zweifel geht immer mein Kind vor. Ich liebe es, mit ihm zu spielen, zu toben, ihm Neues beizubringen und dabei zu zusehen, wie er Neues erlernt und perfektioniert. Aber wenn man den ganzen Tag auf Draht war, ununterbrochen gefordert wird, dann ist man abends müde. Und wenn dann das Baby auch nur bei Mama auf dem Arm einschläft, fehlt einem nicht nur die Zeit und Kraft, sondern auch die freien Hände 😉 Aber ich bin mir sicher, das wird sich ändern, wenn der Kleine größer und eigenständiger wird. Und insofern ist das auch alles in Ordnung… Alles zu seiner Zeit.

[Papa] Zeit für die Familie, denn ich muss fünf Tage die Woche arbeiten. Und seit dem Umzug meiner Firma hat sich mein Arbeitsweg mindestens verdoppelt. Pro Strecke bin ich nahezu eine Stunde unterwegs. Das frisst natürlich viel wertvolle Zeit, die ich nicht mit meinen beiden Liebsten verbringen kann.
Gleichzeitig fehlt mir auch Zeit für die Dinge, die mir neben meiner Familie am Herzen liegen, meine Musik etwa. Daher bleibe ich nun abends mal länger wach und nutze die Ruhe und Zeit, um mich in mein Hobby zu stürzen. Aber oftmals bin auch ich müde, sodass einfach die Kraft fehlt, abends noch aktiv zu werden… Ein kleiner Teufelskreis. Aber im Zweifel gilt – family first.

Der glücklichste Moment/Tag:
Jeder Tag birgt Glücksmomente. Davon einen zu benennen ist schwer. Aber diesen Monat war es wohl der 24.12. Das erste gemeinsame Weihnachtsfest zu verbringen, endlich als kleine Familie unterm Baum zu sitzen. Das war magisch und wunderschön.

Unsere Nächte/Schlaf:
Durchwachsen. Wobei zum Ende des 6. Lebensmonat hin, die ersten beiden Nächte seit der Geburt durchschlafen angesagt war. An einem Wochenende schlief der Kleine zwei aufeinanderfolgende Nächte 8 Stunden. Zwar gingen wir nicht zeitgleich ins Bett und wir bekamen „nur“ 7 bzw 6 Stunden am Stück – aber hey, wir können uns nicht erinnern, wann wir das das letzte Mal hatten (seit der Geburt auf jeden Fall nicht).

Darauf freuen wir uns:
Auf die kommenden Wochen, in denen er hoffentlich schon einmal das Sitzen perfektioniert und ihm so vorerst seine Frustration etwas genommen wird – bis zum nächsten Etappenziel #haha

Das macht Mama glücklich:
Wenn der kleine Mann mich anstrahlt, mir zeigt, dass wir scheinbar so einiges richtigmachen und es ihm rundum gut geht.

Das macht Papa glücklich:
Nach Hause zu kommen und zuverlässig mit einem strahlenden Babylächeln begrüßt zu werden. Und dass der Kleine jetzt schon ganz aktiv und bewusst an unserem Alltag teilnimmt.

 

 

Einen lieben Dank an Cooknroll für die Inspiration für die äußere Form des Updates.

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