Baby | Schwangerschaft

Vorsorgetermin in der 35. Schwangerschaftswoche

22. Juni 2017
Vorsorgetermin in SSW35

Wer mir auf Instagram folgt, hat es schon mitbekommen. Ich hatte wieder einen Vorsorgetermin in dieser Woche. Zum Ende der 35. Schwangerschaftswoche war es also wieder soweit und die Vorsorge bei meiner Gynäkologin stand an. Warum dort und nicht bei der Hebamme? Weil ich erst ab Mitte Juli eine Hebamme habe, also maßgeblich für die Wochenbettzeit. Es ist wirklich extrem schwierig, eine Hebamme zu bekommen. Und deshalb hatte ich im Prinzip alle Untersuchungen bei meiner Gynäkologin.

Neben den klassischen Untersuchungen, wie Gewicht, Blutdruck und Urin stand dieses Mal mein erstes CTG auf dem Plan. Recht spät, mag sich die eine oder andere erfahrene (angehende) Mami nun sagen. Stimmt, aber da ich normalerweise eine Gynäkologin habe, die ein großer Freund des Ultraschalls ist, hat sie es sich aufgrund der dortigen Ansicht bislang gespart, mich an das CTG anzuschließen. Nicht immer ganz zu meiner Freude, wie ich ehrlich gesagt gestehen muss. Schließlich ist es schon irgendwie ein Ereignis, dem Herzschlag des eigenen Kindes für ein paar Minuten (in der Regel 15-20) zuhören zu können. Das hat was richtig beruhigendes, wie ich finde.
Sicherlich hätte ich es einfordern können, aber irgendwie weiß man ja oft selbst nicht, ob es schon dran ist oder erst zum Schluss Thema wird. Dieses Mal jedoch fragte ich einfach als man mich anschließ nach, ob es normal ist, erst so spät in die CTG-Phase zu gehen und wurde etwas erstaunt angesehen. Normalerweise startet man wohl um die 30. Woche. Warum ich nicht eher gefragt habe? Vermutlich liegt es daran, dass es die erste Schwangerschaft ist, man (also auch ich) noch nicht 100%-ig weiß, was wann kommt und stattfinden soll. Nun gut, so ist es nun und ich kann es für diese Schwangerschaft nicht mehr ändern. Dieses Mal also wurde ich angeschlossen und freute mich, die Herztöne meines Babys über 20 Minuten galoppieren zu hören. Ja, es hört sich wirklich so an, als würde ein Pferd laufen. Der Herzschlag eines ungeborenen Babys geht nahezu doppelt so schnell, wie der der Mama. Irre!

Anschließend ging es noch zur Ärztin rein, einer Kollegin, da meine bisherige Gynäklogin gerade im Urlaub ist. Aber auch die Ärztin dieses Mal kenne ich bereits, da sie mich schon zwei Mal untersucht hat. Sie macht auf mich einen sehr kompetenten und warmherzigen Eindruck, insofern hatte ich kein Problem damit, dieses Mal zu ihr zu gehen. Nun also bei ihr drin, konnte ich einige Fragen klären. Wie in meinen letzten Schwangerschaftsupdates (hier und hier) bereits erwähnt, habe ich mir als Folge meiner Infektion eine Nervenreizung zugezogen. Da sie zunehmend mehr schmerzte und ich mich auch nicht mehr ohne Schmerz im Bett drehen konnte, sprach ich die Ärztin daraufhin noch einmal an. Sie hörte geduldig zu und meinte, dass mir möglicherweise ein Besuch beim Osteopathen oder Physiotherapeuten helfen könnte. Da erstere nicht in jedem Fall von der Kasse getragen und recht teuer sein können, verschrieb sie mir nun zunächst ein Physio-Rezept. Denn Physiotherapeuten haben oft noch zusätzliche Weiterbildungen und können oft schon sehr gut weiterhelfen. Ich bin gespannt.
Eine weitere Frage drehte sich um die Lage unseres Kindes, das sich bislang noch nicht in die Geburtsposition, also mit dem Köpfchen nach unten, gedreht hatte. Aber bislang ist es noch in Ordnung – wir haben (vom Durchschnitt ausgehend) noch gute 2,5 Wochen Zeit. Trotzdem schaute sie fix noch einmal per Ultraschall, wie das Mäuschen denn nun gerade liegt, aber es ist noch immer wie gehabt und der Kopf oben. Also weiter warten.

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