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1000 Fragen an mich selbst #12

2. April 2018
1000 Fragen an mich selbst_Abenddämmerung in Stuggi_2_Ängste

Ein Experiment zur Selbstfindung und Selbstfürsorge

Ein Fünftel des Selbstfürsorge-Experiments, welches Johanna von pinkepank Anfang des Jahres ins Leben rief, ist bereits geschafft. 200 Fragen zu mir sind bereits beantwortet. Und ich muss sagen, die ersten 200 Fragen waren schon mal sehr interessant. Haben hier und da zum Schmunzeln, aber auch immer wieder zum Nachdenken angeregt.

Über Freundschaft und Schubladen-Denken, Ängste und Glücksgefühle

Diese Woche geht es um Ängste, die überwunden wurden, aber eben auch um jene, die nicht zu überwinden sind – zumindest aus meiner Sicht auf die Dinge. Es geht um Freundschaften, Schubladen-Denken und Glücksgefühle. Aber auch um kleine Pausen, Rechtfertigungen und beliebte Anekdoten aus meiner Vergangenheit. Viel Spaß beim Reinlesen.

  1. Gibt es Freundschaft auf den ersten Blick?

Ja, absolut.

  1. Gönnst du dir selbst regelmäßig eine Pause?

Jain. Ich lege mich ab und zu mittags zusammen mit dem Kleinen hin. Aber ist das damit gemeint!?

  1. Bist du jemals verliebt gewesen, ohne es zu wollen?

Nein.

  1. Steckst du Menschen in Schubladen?

Ich muss grundsätzlich sagen, dass ich seit einiger Zeit sehr stark daran arbeite, genau das nicht mehr zu tun. Der Mensch macht dies, so glaube ich, ganz automatisch. Es ist ihm angeboren oder antrainiert, ich bin nicht sicher… In jedem Fall mag ich es nicht und bin daher stark dabei, es mir abzutrainieren. So kann ich es meinem Sohn anders vorleben und ihm mitgeben, jedem Menschen eine Chance zu geben, anstatt ihn direkt in diese oder jede Schublade zu bugsieren.

  1. Welches Geräusch magst du?

Meeresrauschen. Regentropfen auf Dachfenstern. Das Atmen meines Kindes.

  1. Wann warst du am glücklichsten?

Am Tag der Geburt meines Sohnes. Dicht gefolgt vom Tag meiner Hochzeit.

  1. Mit wem bist du gern zusammen?

Mit meinen beiden Männern – aber gab es diese Frage nicht (in der Art zumindest) schon einmal?

  1. Willst du immer alles erklären?

Ich ertappe mich leider noch zu oft dabei, dass ich mich rechtfertige, ja. Auch so etwas, was ich weitestgehend ablegen möchte. Nicht immer, aber meistens ist es nicht nötig. Es macht einen letztlich nur selbst mürbe.

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  1. Wann hast du zuletzt deine Angst überwunden?

Eine gute Frage. Und gar nicht einfach zu beantworten. Ich habe natürlich Ängste, aber keine, die man so überwinden kann bzw. die ich überwinden möchte (z.B. würde ich nie einen Bungeejump machen – da habe ich tierisch schiss vor, weil Höhenangst und so. Aber diese Angst werde und möchte ich auch gar nicht überwinden…). Ängste, die ich habe, die mr präsent sind, sind inzwischen verbunden mit meiner Familie. Denn seitdem ich Mama bin, begleitet mich latent die Angst, dass meiner kleinen Familie, meinen Herzmenschen etwas passieren könnte. Aber eben auch eine Form der Angst, die ich nicht überwinden werden kann…

Aber wenn es um kurzfristige Ängste geht, dann kann man wohl meinen borletzten Gang zum Zahnarzt dazu zählen. Jedes Mal habe ich vorher dann doch wieder Schiss. Angst, dass es schlimmer werden könnte, als gedacht. Zum Glück bestätigt sich diese Angst meist nicht. Dennoch schlafe ich die Nacht zuvor oft unruhiger…

  1. Was war deine größte Jugendsünde?

Oh, ich denke, da gibt es den einen oder anderen Style, den ich heute nur noch kopfschüttelnd annehmen kann.

  1. Was willst du einfach nicht einsehen?

Alles Grausame rund um Kinder – Entführungen, Missbräuche, etc. Und damit meine ich nun nicht, dass ich pauschal wegsehe. Nein, ich möchte damit sagen, dass ich mir wünschte, dass es all diese Grausamkeiten nicht gäbe…

  1. Welche Anekdote über dich hörst du noch häufig?

Mein Opa erzählte bis zu seinem Tod immer wieder die Geschichte, wie er mit mir in die Felder fuhr. Als er damals zu mir sagte, dass wir etwas weiter hinten am Wegesrand parken würden, antwortete ich – damals ein Stadtkind von etwa 3 Jahren und wohnhaft im Neubaublock und damit geprägt von der Parkplatzsuche der Eltern -, dass wir erst mal schauen müssten, ob wir dort auch einen Parkplatz finden.

  1. Welchen Tag in deinem Leben würdest du gerne noch einmal erleben?

Es sind zwei Tage: die Geburt meines Sohnes und meine Hochzeit.

  1. Hättest du lieber mehr Zeit oder mehr Geld?

Wenn aus mehr Geld weniger Notwendigkeit eines Fulltime-Jobs resultiert 😉 dann nehme ich mehr Geld. Ansonsten ist die Mischung doch das Beste, denn was nützt einem viel Geld, wenn man keine Zeit hat, es auszugeben!?

  1. Würdest du gern in die Zukunft schauen können?

Nein.

  1. Kannst du gut deine Grenzen definieren?

Ich merke, dass es von Jahr zu Jahr besser wird. Aber das bringt das Älterwerden wohl auch einfach mit sich.

  1. Bist du jemals in eine gefährliche Situation geraten?

Ja, und sie endete in einem Unfall.

  1. Hast du einen Tick?

Oh, einige 😀

  1. Ist Glück ein Ziel oder eine Momentaufnahme?

Der Weg.

  1. Mit wem würdest du deine letzten Minuten verbringen wollen?

Mit meinen beiden Männern. Aber ich hoffe, dass dies mehr eine rhetorische Frage ist.

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