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Brustkrebs – (K)ein Risiko!?

5. Juni 2017
pinke und violette BHs auf Wäscheleine Brustkrebs Kampagnenbild

Foto: bonprix

Gute 70.000 Mal im Jahr wird von MedizinerInnen jährlich die Diagnose Brustkrebs bei Frau gestellt. Jede achte Frau ist einmal in ihrem Leben betroffen, wobei es vor allem jene zwischen 40 und 70 Jahren trifft. In den Jahren davor und danach ist die Wahrscheinlichkeit, an Brustkrebs zu erkranken, um ein Vielfaches geringer.
Die Männer kommen bei dieser Krankheit deutlich besser weg: auf 115 Frauen kommt ein Mann, der daran erkrankt.

Aber: Je eher der Brustkrebs erkannt wird, desto größer sind die Heilungschancen. Seit einigen Jahren sinkt die Rate derer, die an dem Tumor versterben, was besonders bedeutsam ist, denn ebenso steigt die Zahl der Neuentdeckungen jährlich an. Demnach überleben die meisten Frauen diese Diagnose: Eine verbesserte Früherkennung, neue Therapiekonzepte und eine sehr gute medizinische Betreuung in spezialisierten Zentren helfen dabei.

Doch was kann ich selbst tun, um die Diagnose zu vermeiden oder zumindest eine frühzeitige Erkennung zu erreichen?
Ab dem 30. Lebensjahr wird eine Frau im Normalfall einmal jährlich bei ihrer Gynäkologin/ ihrem Gynäkologen auf etwaige Veränderungen ihrer Brustdrüsen und Lymphknoten hin untersucht. Dazu werden Achselhöhlen, das Schlüssel- sowie das Brustbein abgetastet und auch die Form und Größe der Brust und ihrer Warzen genau begutachtet, ob aus diesen Flüssigkeit austritt.

Aber…

Da jedoch erst ab dem 50. Lebensjahr Einladungen zu den sogenannten Mammografie-Screenings verschickt werden, gilt es vorher selbst an diese Untersuchungen zu denken. Wer ohnehin einmal jährlich bei ihrer Ärztin / ihrem Arzt vorstellig wird, braucht sich keine Gedanken zu machen, da es dann zur Routineuntersuchung gehört.

Wer es sich zutraut, kann auch selbst tasten und versuchen, gegebenenfalls vorhandene Veränderungen zu erfühlen. Anleitungen dazu gibt es zahlreich im WWW.
Wer jedoch auf Nummer sichergehen möchte, macht sich einen Termin beim Arzt und überlässt ihm diese Aufgabe. Er bzw. Sie weiß, was zu tun ist und erkennt Veränderungen vermutlich auch wesentlich besser und schneller als unsereins.

Was kannst du tun?

Was ihr aber wirklich selbst tun könnt und auch solltet, sind Risikofaktoren zu vermeiden. Dazu gehören laut der Krebsgesellschaft  vor allem folgende:

  • Situationen mit hormonellem Ungleichgewicht bzw. Hormontherapie
  • hohe mammographische Dichte
  • Rauchen
  • Nahrungsmittelzusammensetzung, d.h. fettreiche Ernährung
  • Vererbung
  • Alkoholkonsum
  • Übergewicht
  • geringe körperliche Aktivität.

Klar, gegen eine genetische Veranlagung kann man nichts machen. Und sich pro Former die Brüste entfernen zu lassen a la Angelina Jolie ist auch nicht für jede das Richtige. Aber die Laster Rauchen oder Junkfood zum eigenen Wohl zu überdenken, liegt bei uns – und nur bei uns. Ebenso mangelnde Bewegung oder ggf. daraus resultierendes Übergewicht anzupacken. Und an alle Sportmuffel: Es muss nicht gleich die Jahresmitgliedschaft im Fitness-Studio oder das Laufen eines Marathons sein. Ein, zwei Haltestellen eher aussteigen und den Rest nach Hause laufen, die Treppe statt der Rolltreppe oder des Fahrstuhls zu wählen oder beim abendlichen Telefonieren mit der besten Freundin durch die Wohnung zu laufen statt es sich auf dem Sofa lümmelnd bequem zu machen, sind schon gute Ansätze, um sein Bewegungsprofil aufzubessern. Zudem gibt es in vielem Großstädten mehrmals jährlich Fahrrad-Flohmärkte, auf denen sich richtige Schnäppchen machen lassen. Und nun, so kurz vor der Sommersaison wäre das doch ein perfekter Anlass, diese mal zu besuchen und zu stöbern. Und für alle anderen gibt es auch genügend Anzeigenportale im Netz, die man durchsuchen kann. Und mal ehrlich, so eine kleine Fahrrad-Tour hat doch bei den warmen Temperaturen auch was für sich 😊
Tja und darüber hinaus nicht zu vergessen, ist es natürlich auch wichtig, regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen und sich abtasten zu lassen. Ihr seid eher nicht so die konsequenten Planerinnen und Organisatorinnen?

Dann ist vielleicht die neue Initiative von bonprix was für euch: die Pink Collection. Im Rahmen ihrer Brustkrebs-Initiative hat bonprix Lieblings-BHs ihrer Kundinnen in frischen, femininen Farben neu aufgelegt.

Der besondere Clou? In die BHs wurden Labels eingenäht, die bewusst beim ersten Anziehen stören. On top: die provokante Botschaft „Unangenehm? Die Wahrheit auch!“ soll die Thematik der Früherkennung in den Fokus gestellt werden. Für alle die, die das Selbstabtasten mal probieren möchten, enthält das Label zusätzlich ein Heft mit einer entsprechenden Anleitung, für die der Verein Brustkrebs Deutschland e.V. bonprix beratend als Partner zur Seite stand und an der Entwicklung der Initiative weitreichend beteiligt war.

In diesem Sinne, ob nun mit oder ohne neuem BH, liebe Mädels, macht euch bewusst, wie wichtig das Thema Früherkennung für euch ist und macht euch am besten gleich den nächsten Termin aus. Sicher ist sicher 😊

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