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Neues Jahr, neues Glück

21. Januar 2018
Bucketlist_2018_Finja Larsson_Glück, Dankbarkeit, Zufriedenheit

Meine Bucketlist für 2018

Neues Jahr, neues Glück. Und wieder einmal die Frage, was man denn in diesem neuen Jahr so erreichen, schaffen möchte. Auch ich habe mir diese Frage erneut gestellt und wieder bin ich zu dem Punkt gekommen, an dem mir zumindest das eine klar war: die klassischen Vorsätze sind nichts für mich – weniger Süßes, mehr Sport, gesünder essen. Das sind für mich persönlich einfach keine Vorsätze, sondern Lebenseinstellungen und diese versuche ich schon seit geraumer Zeit zu leben. Aber das ist ein anderes Thema.

I know, I’m late… Aber dennoch möchte ich gern meine Gedanken mit euch teilen. Meine Absichten für dieses Jahr, wo möchte ich hin, was möchte ich erreichen. Was sind meine Ziele, meine Wünsche, meine Pläne?

Meine Ziele und Pläne für 2018

Grundsätzlich bin ich nicht der Freund von Vorsätzen, denn irgendwie sind diese doch prädestiniert, gebrochen zu werden. Aber jedes Jahr habe ich Ziele und Pläne für die vor mir liegenden Monate. Und jedes Jahr bin ich am Ende gespannt, was ich davon erfüllen konnte.

Und so möchte ich am Ende diesen Jahres mit euch gemeinsam zurückblicken auf die nun folgende Liste und mal sehen, was ich abhaken darf

  1. Ausmisten

Mit jedem Umzug haben wir immer fleißig ausgemistet und uns immer wieder von vielem Ballast getrennt. Das tat immer so unendlich gut. Im Moment empfinde ich vieles von dem, was wir an Materiellem besitzen, als zu viel. An manchen Tagen habe ich das Gefühl, es erschlägt mich. Das (mindestens) gefühlte Gewusel in der WOhnung macht mich irgendwie unruhig. Daher möchte ich gern in den folgenden Monaten durch die Wohnung streifen und mal wieder alles durchgehen und hinterfragen, was davon wirklich noch gebraucht wird. Nun ziehen wir zwar nicht um, aber zum Sommer hin soll der Kleine sein eigenes Zimmer bekommen und spätestens dann geht hier die große Räumerei los. Insofern möchte ich gern bis dahin schon einiges geschafft haben. Ich sitze auch bereits an einem separaten Artikel zu diesem Thema… dazu aber später mehr.

Zudem ist der Keller bislang ein bisschen arg stiefmütterlich behandelt worden. Zwar herrscht eine gewisse Ordnung, aber wir müssen dringend alles einmal durchgehen. Denn neben dem klassischen Problem, dass wir seit unserem Einzug vor knapp zwei Jahren vieles dort unten nicht mehr in der Hand gehabt, haben wir uns zwar wirklich Mühe gegeben von Anbeginn an alles ordentlich dort unten zu lagern, aber es wurde immer mehr, was in den Keller platziert wurde und so können wir inzwischen kaum noch treten – geordnetes Chaos, möchte ich es mal nennen.

Ihr kennt das bestimmt, man findet immer wieder kleine Schätzchen, an die man sich schon gar nicht mehr recht erinnert hat. Und gleichzeitig eben auch Dinge, die man wirklich nicht mehr braucht. Aber auch Dinge, die man ewig nicht angefasst, geschweige gebraucht hat und dennoch nicht wegtun kann oder möchte… Ebay und Kleiderkreisel werden also demnächst wieder zu guten Freunden.

Es wird also mal wieder spannend…Ob es gelingen wird? Ich werde auf jeden Fall berichten!

  1. Kommentieren

Klingt im ersten Moment vielleicht komisch, aber ich möchte gern mehr kommentieren. Viel zu oft konsumiert man alles nur so schnell weg: Bilder und Texte auf Instagram, Blogartikel,… ohne wertzuschätzen, wie viel Arbeit dahinter steckt. Da ich selbst aktiv auf Instagram bin und ebenso aktiv einen Blog schreibe, weiß ich eigentlich nur zu gut, dass Kommentare, Likes und Herzen so viel Wert sind. Sie sind quasi die Bezahlung für uns Schreiberlinge. Ein aktueller Beitrag der lieben Jette von mesupermom hat mich in diesem Punkt nur bestärkt!

  1. Mich besser kennenlernen

In Kombination mit dem nachfolgenden Punkt ist mir dieser hier sehr wichtig. Ich möchte mich gern besser kennenlernen. Klingt auch wieder komisch, aber mal ehrlich, wie gut kennt ihr euch? Klar wissen wir, wer wir sind, wie wir heißen, wo wir wohnen. Aber es gibt so vieles, dass wir nicht wissen oder uns zumindest gar nicht so recht vor Augen führen.

In diesem Sinne fand ich die Initiative der lieben Johanna von pinkepank großartig und mache seitdem jede Woche mit. Wöchentlich beantworte ich nun seit Jahresbeginn 20 Fragen. Fragen, die dazu beitragen, mich noch besser kennenzulernen oder eben über Dinge nachzudenken, die man sich selbst nicht oder nur selten ins Bewusstsein ruft. Und das Beste? Ihr könnt sie hier auf dem Blog nachlesen und somit ebenfalls mehr über mich, der Person hinter diesem Blog erfahren.

Hier findet ihr die ersten und zweiten 20 Fragen und meine Antworten dazu. Zukünftig könnt ihr diese und die folgenden Artikel alle auch über die Suche finden (Stichwort: 1000 Fragen oder Selbstfindung) oder ihr schaut unter dem Menüpunkt „Lifestyle„.

  1. Glück empfinden, Glück aussenden

Nur wer Glück empfindet, kann es auch aussenden. Ich möchte mir mein Glück stärker vor Augen führen, es mir täglich bewusster machen. Und mit einem Lächeln durch das Leben gehen. Denn nichts macht glücklicher, als Freude und Spaß.

Sicher, es gibt im Leben immer Situationen, die bringen keine Freude, kein Spaß und in oder über diese möchte man auch nicht Lächeln. Aber all die anderen Situationen, Momente, in denen man sich vorschnell oder unnötig aufregt, möchte ich in Zukunft gern minimieren. Für mich, meine Familie und mein Umfeld. Denn oft regen wir uns über Dinge oder andere Menschen auf, weil wir selbst mit uns im Unreinen sind. Und mal ehrlich, oftmals bringt alles Aufregen nichts – außer vielleicht graue Haare. Und wer Glück aussendet, bekommt es auch zurück. Auf einen Tipp der lieben Janina von Oh Wunderbar hin, habe ich es ausprobiert und war überrascht, wie gut es funktioniert: Geht doch beim nächsten Spaziergang, Weg zur Bahn oder dem nächsten Wocheneinkauf mal bewusster durch die Gegend und begegnet den euch entgegenkommenden Menschen mit einem Lächeln. Ich wette mit euch, in mindestens 90 Prozent der Fälle wird es zu euch zurückkommen, die Menschen zurücklächeln. Und ich kann nur sagen, das ist ein tolles Gefühl!

Letztens las ich irgendwo im Netz (leider erinnere ich mich nicht mehr wo genau das war) die Aussage: Rege dich nicht länger als 5 Minuten über etwas auf, dass dich in 5 Jahren nicht mehr interessiert. Und da ist doch was Wahres dran. Wir echauffieren uns über so vieles, was eigentlich gar nicht der Rede wert ist. Zumindest längerfristig betrachtet. Und ich bin da ein heißer Kandidat. Zwar hat sich das seit meiner Schwangerschaft schon etwas gewandelt (ich habe bewusst daran gearbeitet, entspannt zu bleiben – meinem Baby und letztlich auch mir zu liebe), aber ich möchte noch mehr für mich erreichen. Ich möchte bei mir ankommen, in mir ruhen. Und weiß Gott, dass ist ein Punkt, den werde ich noch auf viele Bucketlists übernehmen, denn das wird kein abhakbares To Do, sondern ist eine (neue) Lebenseinstellung und diese braucht Zeit.

  1. Dankbarer werden

Neben dem persönlichen besseren Kennenlernen und dem Platz einräumen zum Glücklich sein, möchte ich dankbarer werden. Klingt auch erstmal wieder etwas komisch? Mag sein… Aber es ist doch so, wir haben so viel Gutes um uns herum, dass wir oft vergessen, für all diese Dinge auch dankbar zu sein. Dafür sind wir schnell gefrustet, tarurig oder missgünstig bei Dingen, die wir nicht haben (können) oder die schwer erreichbar sind. Wir sollten weniger nach dem schauen, was andere haben (und wir eventuelle nicht haben können), sondern uns einmal mehr vor Augen führen, was wir (bereits) haben.

Und ich will gar nichts sagen, immer auch mal etwas neidisch auf andere zu schielen, kann auch ein Ansporn sein. Ein Ansporn, sich noch mehr anzustrengen, um ähnliches zu erreichen. Oder aber Ziele aufzeigen, die man selbst erreichen möchte. Also kann ein solcher Seitenblick selbstverständlich auch als Push verstanden werden, als Anreiz. Und das möchte ich weder mir noch euch absprechen, keineswegs. Denn das ist ebenso wichtig. Es geht um die gesunde Balance, wenn ihr vertseht, was ich meine.

  1. Bekannter werden

Nein, es geht hier nicht ums Abheben. Aber ich möchte gern daran arbeiten, dass mein Blog bekannter wird. Dass mehr Menschen dazu kommen, die das, was ich schreibe lesen. Denn sicherlich schreibe ich hier auch für mich, aber veröffentlichen tue ich es in erster Linie für euch, meine LeserInnen. Und ich hoffe sehr, dass euch gefällt, was ihr lest. Sollte das mal nicht so sein, Fragen offengeblieben sein oder euch etwas fehlen, dann lasst es mich gern wissen und schreibt mir einfach. Dass kann via Mail oder einfach hier auf dem Blog in den Kommentaren sein, auf Instagram oder Facebook unter meinen täglichen Beiträgen oder via Direct Mail sein. Ich freue mich immer sehr, über euer Feedback.

      7. Unwichtiges streichen

Ich möchte mich nicht mehr mit zu viel Unnötigem beschäftigen. Zeit für Dinge oder Momente opfern, die es nicht wert sind. Dafür möchte ich die neugewonnenen Zeitfenster in das stecken, was mir wirklich wichtig ist, mir am Herzen liegt: viel Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden verbringen, Bekanntschaften ausbauen, neue Orte kennenlernen (egal ob ums Eck oder weiter weg), neue Rezepte ausprobieren, endlich wieder sticken, mehr lesen und auch das eine oder andere DIY-Projekt zum Verschönern der Wohnung umsetzen. Ich werde euch auf dem Laufenden halten!

Natürlich möchte ich auch eine wunderbare Mama, eine tolle Ehefrau, eine liebe Freundin, eine gute Tochter und Schwester sein, aber das nehme ich nun mal als selbstredend und daher nicht separat in diese Liste auf 😉

Was sind denn eure Ziele für 2018? Habt ihr Ziele, Pläne, Wünsche, Vorsätze?

Liebe Grüße,
Finja

  1. Tolle Vorsätze! Mit dem Punkt dich selbst kennenzulernen finde ich besonders schön 💗vielleicht ich mache auch mit 🤗
    Sofia

    1. Danke dir, liebe Sofia.
      Na klar, nur zu. Sich selbst Ziele zu stecken, kann doch auch sehr anspornend sein 🙂

      Liebe Grüße,
      Finja

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