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Tschüss 2017, Hallo 2018

7. Januar 2018
großes Glück, ganz klein

Vorbei das alte, am Beginnen das neue Jahr

Irre, wie schnell das letzte Jahr doch vergangen ist. Gefühlt war es nur einen Fingerschnipps lang. Tatsächlich natürlich dauerte es, wie viele andere Jahre auch, 365 Tage.

365 Tage, die aber einfach mal wieder wie im Fluge vergangen sind. Das ist doch echt verrückt. Den Start ins vergangene Jahr erlebten wir ganz ruhig und entspannt auf dem Rand unserer Badewanne sitzend, in der Hand jeder ein Sektglas gefüllt mit Litschi-Bionade und das Fenster weit auf, sodass wir das Feuerwerk über Neukölln und Kreuzberg bewundern konnten. Vornweg haben wir lecker selbstgemachte Burger gegessen und uns die Stunden bis zum Jahreswechsel mit Gesellschaftsspielen vertrieben.

In der Ruhe liegt die Kraft

Warum so ruhig? Ich war schwanger, in der 10. Schwangerschaftswoche. Alles war noch ganz frisch, die Schwangerschaft irgendwie noch an ihrem Anfang, wir zwei ultra hibbelig und in steter Hoffnung, dass weiterhin alles so gut verläuft, wie in den ersten 9 Wochen. Ich war vor allem zu Beginn der Schwangerschaft extrem müde, weshalb wir wenig unternahmen und viel Zeit zu Zweit (bzw. dritt) zu Hause verbrachten. Zu Weihnachten hatten wir dann meine Eltern und meine kleine Schwester eingeweiht, allerdings nicht, ohne ihnen vorab das Versprechen auf absolutes Stillschweigen abzunehmen. Erst am Ende des 4. Monats, Ende Februar haben wir dann sukzessive den Rest der Familie ins Boot geholt. Zum einen lag es daran, dass wir zu diesem Zeitpunkt in meine alte Heimat fuhren, um den Geburtstag meiner lieben Omi zu feiern und wir es ihr an ihrem besonderen Tag persönlich mitteilen wollten. Zum anderen passte es aber auch sehr gut, da wir mit fortschreitender Zeit auch immer sicherer und sorgenfreier wurden, was den Verlauf der Schwangerschaft anging. Einen Überblick über meine letzten Schwangerschaftswochen habe ich ebenfalls auf dem Blog festgehalten (SSW33, SSW34, SSW35, SSW36, SSW37, SSW38, SSW39, SSW40)

Finja beim Gynäkologen

Fragen über Fragen zur wachsenden Babykugel

Die Monate schritten ins Land und meine kleine Babykugel wuchs zusehends, wenngleich sie bis zum Schluss nicht zur Kategorie Monsterbauch avancierte 😉

In der Uni fieberten alle wohlwollend mit und erkundigten sich regelmäßig nach dem Entwicklungsstand des Babys, aber auch nach meinem Wohlergehen. Ich freute mich sehr über diese rege Anteilnahme. Vor allem meine jüngeren Kommilitoninnen (um die 20 Jahre) zeigten ein besonderes Interesse, was sie nicht zuletzt in Form vieler Fragen äußerten, die ich wiederum gern beantwortete. Unsere Fragen hingegen wurden umfangreich in unserem geburtsvorbereitenden Wochenendkurs (Teil eins und zwei) beantwortet.

mit Babybauch in der Uni

Kurz vor der Geburt, im Mai 2017 wurde ich dann richtig krank, das einzige Mal in der Schwangershcaft – immerhin. Aber da ich keine Medikamente nehmen konnte, zog sich das Ganze ganz schön in die Länge. Aber es ging vorüber und zeigte, dass der Körper sich durchaus selbstheilen kann (zumindest in gewissen Situationen) – es bedarf dann aber etwas Geduld. Was ich statt Schulmedizin tat, um ihn bei seiner Genesung zu unterstützen, könnt ihr hier noch einmal nachlesen.

Juli 2017 – endlich Mama

Am 21. Juli war es dann endlich soweit, unser kleiner Sonnenschein wurde geboren und für uns begann damit eine neue Zeitrechnung. Sicher ist, so ein kleines Mäuschen stellt das Leben ganz schön auf den Kopf. Die Nächte werden kürzer und gestückelter, die Tage aufregender. Einfach mal so rausgehen, sei es für einen Spaziergang oder nur mal schnell Brötchen holen – alles gleicht einem kleinen Staatsakt. Das Baby muss angezogen, vorher aber am besten noch mal gewickelt werden und auch das letzte Stillen sollte nicht allzu weit zurückliegen. Sicher ist sicher. Aber was soll ich sagen, Mama zu sein erfüllt mich mit größter Freude und noch mehr Stolz. Ich liebe es und würde dieses Dasein für keinen Preis der Welt mehr eintauchen wollen. Und mit der Zeit wird es ja auch entspannter mit den Kleinen. Aber bis sich alles eingependelt hat, steht einem eine spannende Zeit bevor.

endlich Mama_Juli 2017

Stillen ist Liebe – und Geduld

Das Thema Stillen begleitete mich bereits in meiner Schwangerschaft. Ich wünschte mir von Herzen, mein Kind stillen zu können. Nach anfänglichen Schwierigkeiten sind wir dann auch im #teamstillen angekommen und bis jetzt sind wir auch #teamvollstillen. Und darauf bin ich mächtig stolz und darüber mehr als dankbar.

Mama und Kind auf dem Sofa

Schneller als uns lieb war – die Zeit rennt

Das restliche Jahr seit der Geburt verging schneller als uns lieb war, die Zeit raste regelrecht an uns vorbei. Gleichermaßen muss ich allerdings auch zugeben, dass es zwar auf der einen Seite schade ist, wie schnell die Zeit vergeht und die Kleinen damit immer größer werden. Auf der anderen Seite ist allerdings es auch total klasse, ihnen bei allem was sie Neues entdecken und erlernen zur Seite zu stehen und sie zu begleiten. Es ist wirklich verrückt, wie schnell die Kleinen dazulernen. Heute noch ein hilfloser Säugling, wollen sie morgen schon die Flasche selber halten und den Löffel allein zum Mund führen.

B(r)eikost und BLW

Zum Ende des Jahres wurde dann nicht nur das erste gemeinsame Weihnachtsfest gefeiert, zu dem ich mich in Sachen Backen (hier, hier und hier) und Kochen (hier) mal wieder verausgaben konnte, sondern auch der erste Brei wurde gefüttert. Karotte war dabei anfangs nicht sonderlich der Hit, Pastinake dafür umso mehr. Wurden zunächst nur alle paar Tage mal ein paar Löffel angeboten, so gab es um die Festtage herum schon täglich Brei. Hierzu werde ich aber noch einmal ausführlicher in einem Blogpost schreiben.

Marzipansterne

Bis dahin stay tuned und noch ein schönes erstes Wochenende in diesem jungfräulichen Jahr 2018 😊

Eure Finja

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