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Wer bin ich? 1000 Fragen an mich selbst – #3

24. Januar 2018
1000 Fragen an mich selbst_ein Experiment_runde 3_finja larsson

Über Selbstfürsorge und Selbstfindung – ein Experiment

Bereits zwei Wochen, 40 Fragen und 40 Antworten liegen hinter mir (hier und hier). Und schon jetzt bin ich ganz begeistert von diesem Experiment. Denn schon die ersten beiden Wochen haben mich zum Nachdenken angeregt, mir das eine oder andere vor Augen geführt, über das ich schon ewig oder aber noch gar nicht nachgedacht habe. Und hier und da bin ich auch schon Mal ins Straucheln geraten, musste ganz schön in mich hineinhorchen, um eine Antwort zu finden. Ich bin dementsprechend gespannt, was in den kommenden Wochen und Monaten noch so alles auf mich zukommt!

1000 Fragen an mich selbst_ein Experiment_runde 3__Ostsee

1000 Fragen an mich selbst – ein Experiment #3

  1. Trennst du deinen Müll?

Nicht 100 Prozent konsequent, aber bei uns im Haus gibt es neben einer Mülltonne, auch Glas- und Papierbehälter. Und diese Trennung nehmen wir an und machen wir mit.

Allerdings hatte ich letztens dazu ein Gespräch und mir wurde erzählt, dass es eigentlich ohnehin kaum Sinn machen würde zu trennen, da am Ende doch alles in einer Verbrennungsanlage enden würde. Ausgenommen wohl Papier und Glas, da recyclebar… Da war ich wirklich überrascht – und das, wo wir Deutschen doch grenzüberschreitend für unsere Trennwut bekannt sind.

  1. Warst du gut in der Schule?

Ja, schon. Ich war nicht die Beste, gehörte aber definitiv zu den Besten. (Auch wenn Physik, Chemie und Mathe nicht meine Stärken waren …)

  1. Wie lange stehst du normalerweise unter der Dusche?

Da bin ich recht fix – Nass machen, abseifen, abduschen. Etwas länger geht es natürlich, wenn die Haare dazu kommen. Aber grundsätzlich versuche ich schon, nicht länger als nötig unter Dusche zu stehen, aus Zeitgründen, aber auch, um nicht mehr Wasser zu nutzen, als ich tatsächlich brauche.

  1. Glaubst du, dass es außerirdisches Leben gibt?

Ja, wenn gleich nicht in Form von ET. Soll heißen, ich kann mir gut vorstellen, dass es dort draußen weiteres Leben gibt. Ich bin sogar sicher – warum auch nicht!? Ob nun nur in Form von Mikroorganismen oder aber auch höherentwickelt, vermag ich nicht zu sagen. Aber wenn es uns gibt, warum sollte es keine weiteren Spezies geben?

  1. Um wieviel Uhr stehst du in der Regel auf?

Unter der Woche klingelt planmäßig um 06.15 Uhr der Wecker. Seitdem ich Mama bin, kann es aber auch mal sein, dass ich durch das Stillen eher wach bin, was aber nicht unweigerlich heißt, dass wir eher aufstehen. Am Wochenende erfolgt das Ganze dann nach Lust und Laune. Wenn vorerst genug gekuschelt, getrunken und getobt wurde, geht es erst mal in den Tag.

  1. Feierst du immer deinen Geburtstag?

Im kleinen Kreis – ja. In großer Runde – nein. Ich zelebriere ihn jedes Jahr zusammen mit meinem Mann. Dann gibt es ein tolles Frühstück mit Brötchen und einem Geburtstagskuchen, Süßes als Deko auf dem Tisch und eine Kerze als Lebenslicht – ganz so, wie es von zu Hause kannte und in unserem zu Hause etabliert habe. Ich liebe dieses traditionelle in den Tag-starten und auch mein Mann möchte es inzwischen nicht mehr missen… Beendet wird der Tag dann mit einem leckeren Abendbrot und (wenn nicht am Stillen) etwas Sekt. Letztes Jahr durfte ich meinen ersten Geburtstag als Mama feiern. Das war soo schön. Mein Mann hatte sich extra freigenommen und so konnten wir den ganzen Tag gemeinsam verbringen. Das wollen wir nun jedes Jahr so händeln.

Und so richtig feiern, mit zahlreichen Gästen – das habe ich schon eine Weile nicht gemacht. Würde ich aber gern mal wieder, denn ich liebe es Gastgeberin zu sein, Dinge vorzubereiten und anderen (und mir) eine schöne Zeit zu schaffen.

  1. Wie oft am Tag bist du auf Facebook?

Selten. Sehr selten. Immer mal wieder scrolle ich mich durch meine Timeline, aber irgendwie erscheint es mir, als würde Facebook mehr und mehr abgelöst.

  1. Welchen Raum in deiner Wohnung magst du am liebsten?

In dieser (aktuellen) Wohnung: das Wohnzimmer. Hier spielt sich einfach das Leben ab. Hier essen wir, spielen mit dem Kleinen, kuscheln tagsüber auf dem Sofa und schauen abends Serien, Dokus und Filme. Und nicht zuletzt sitze ich hier, um zu Schreiben (obwohl wir – noch – ein Arbeitszimmer haben).

  1. Wann hast du zuletzt einen Hund (oder ein anderes Tier) gestreichelt?

An Weihnachten: die Hunde meiner Omas.

  1. Was kannst du richtig gut?

Organisieren. Kochen. Backen. Schreiben. Freundin sein.
Tja und ich hoffe – Mama und Ehefrau sein 😊 (Nicht zwingend geordnet)

  1. Wen hast du zum ersten Mal geküsst?

Mit 14 Jahren. Rolf W., 17 Jahre, ein Schweizer, in Westgate on Sea, Kent, UK. Und es hätte kein besserer erster Kuss sein können.

  1. Welches Buch hat einen starken Eindruck bei dir hinterlassen?

Oh das ist schwer, da gibt es so einige. Aber aktuell…

Ein Ganzes halbes Jahr“ von Jojo Moyes – selten hat ein Buch so viele verschiedene Emotionen in mir hervorgerufen. Ich habe herzhaft gelacht und bitterlich geweint, mitgefiebert und bis zum Schluss gehofft.

28 Tage lang“ von David Safir. Eine packende Geschichte über das Überleben im Warschauer Ghetto. Das Buch hat mich mitgerissen und total in seinen Bann gezogen. Das hatte ich ruck zuck durch, denn es war so packend, man mochte es kaum aus der Hand legen.

  1. Wie sieht für dich das ideale Brautkleid aus?

So, wie es das meine getan hat! Allerdings … nachdem ich dieses, mein Traumkleid hatte, könnte ich mir fürs nächste Mal etwas ganz anderes vorstellen… Nur habe ich natürlich nicht vor, noch einmal zu heiraten. Schade eigentlich, denn dieser Tag und alles was dazu gehört, ist so magisch, so wundervoll… Na wer weiß, vielleicht frischen wir ja irgendwann mal unser Versprechen auf.

  1. Fürchtest du dich im Dunkeln?

Ja und nein. Wenn es in meiner Wohnung dunkel ist, ist das kein Problem für mich. Aber wenn ich im Dunkeln durch die Großstadt muss, dann vielleicht auch noch allein, wird mir schon mulmig zu mute.

  1. Welchen Schmuck trägst du täglich?

Meine Perlenohrringe, sowie meinen Verlobungs- und meinen Ehering.

Bis zur Geburt auch zwei Ketten und ein Armband, die ich Krankenhaus jedoch aus hygienischen Gründen ablegen musste. Und irgendwie ist es erst mal dabei geblieben.

  1. Mögen Kinder dich?

Ja. Kinder, vor allem jüngere, springen wirklich gut auf mich an. Kinder von Freunden hängen meist irgendwann an mir und wollen dieses und jenes noch mit mir spielen. Oder wenn noch kleiner bzw .jünger, fassen sie oft recht schnell genug Vertrauen und kommen zu mir. Und das freut mich sehr, denn ich bin ein Kindermensch, wollte immer eine Mama sein. Das strahlt man vermutlich auch auf die Kinder aus.

  1. Welche Filme schaust du lieber zu Hause auf dem Sofa als im Kino?

Nahezu alle. Ein Gang ins Kino ist natürlich immer wieder toll und aufregend. Aber ich bin ehrlicherweise schon ewig nicht im Kino gewesen. Vor der Entbindung meines Sohnes liefen oft nicht die Filme, die mich interessierten oder die es wert waren so viel Geld für eine Karte auszugeben. Oder aber nur in ausgewählten Kinos und dann nur zu unmenschlichen Zeiten (wer – berufstätig – hat Freitagnachmittag Zeit ins Kino zugehen?). Grundsätzlich mag ich es aber auch einfach, zu Hause auf meinem gemütlichen Sofa, in erster Reihe, jederzeit die Freiheit kurz auf Pause zu drücken und zur Toilette zu gehen oder einen Abstecher in die Küche zu machen.

Tja, und seitdem ich Mama bin, ist die Frage ohnehin (vorerst) beantwortet…

  1. Wie mild bist du in deinem Urteil?

Bislang gern mal weniger mild. Aber das ist etwas, an dem ich stark arbeite und mich gern ändern möchte. Und was sich einfach auch ändert. Denn durchs älter werden und auch durchs Mama sein werde ich ruhiger, gelassener und eben auch milder mit mir und mit meiner Umwelt. Und das schätze ich sehr.

  1. Schläfst du in der Regel gut?

Jain. Als ich noch keine Mama war, war ich oft einmal nachts wach, kurz raus und in der Regel schlief ich danach gut weiter. In der Schwangerschaft behielt ich diesen Rhythmus im Großen und Ganzen bei. Seitdem ich Mama bin, schlafe ich im Prinzip weiterhin recht gut, aber eben nur noch die Zeiten, die ich zum Schlafen komme. Denn nun sind die Phasen deutlich kürzer und häufiger unterbrochen – sowohl durch den Kleinen, der wach wird und trinken und/oder gewickelt werden möchte, als auch durch Gedanken, ob es dem Kleinen gut geht, er gut liegt, … Aber es gibt sie natürlich – die Nächte, in denen kaum an Schlaf zu denken ist. Das hat sich definitiv geändert in den vergangenen Monaten (kommt bisher aber wirklich seltener vor).

  1. Was ist deine neueste Entdeckung?

Ist recht banal – eine App. Genauer gesagt die „Baby & Essen“ App. Diese ist vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (daher werbefrei) und gibt mir vor allem ein wenig Hilfestellung in Sachen Breizusammensetzung. Also, welche Zutat in welcher Menge. So kann ich jeden Monat schauen, wieviel Gramm Kartoffeln/Nudeln/etc., Gemüse, Fleisch/Getreide (als Fleischersatz) und Fett ich für eine Portion Brei benötige, um meinem Baby eine ausreichende Menge anzubieten. Schön finde ich, dass man auch gleich die Menge für mehrere Portionen errechnen lassen und so anschließend zum Beispiel einfrieren kann. Ganz süß ist auch, dass sich bei der App ein „Papa-Modus“ einstellen lässt und so der Papa die App für sich nutzen und ein paar Infos und Tipps herausziehen kann. Ich als Mama finde die App tatsächlich aber lediglich wegen der Breiberechnung gut und kann sie dafür auch absolut weiterempfehlen. Die Infos drum herum sind mir zum Teil doch arg kurz gefasst (sie Screenshot 2), da nutze ich dann lieber andere Bezugsquellen.

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(Die Screenshots sind von mir selbst aus der App heraus gemacht worden.)

Und, wie schaut es bei euch so aus?

Liebe Grüße,
Finja

Ins Leben gerufen wurde dieses Experiment, diese Challenge im Übrigen von Johanna.

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